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	<title>crazyeddie &#187; Zubehör</title>
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		<title>Test: Out-Led Hellena 2.5 plus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>crazyeddie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Race]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie vor längerer Zeit nebenbei bemerkt hatte ich einen Startplatz für Schlaflos im Sattel ergattert. Zum Rennen später mehr, zuerst möchte ich mich meiner Lichtanlage widmen. Natürlich braucht man ein bisschen Licht, um im dunklen Pfälzer Wald zu sehen wo &#8230; <a href="http://www.crazyeddie.de/race/test-out-led-hellena-2-5-plus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie vor längerer Zeit <a href="http://www.crazyeddie.de/race/schlaflos-im-sattel-2010/">nebenbei bemerkt</a> hatte ich einen Startplatz für <a href="http://www.schlaflosimsattel.de/" target="_blank">Schlaflos im Sattel</a> ergattert. Zum Rennen später mehr, zuerst möchte ich mich meiner Lichtanlage widmen. Natürlich braucht man ein bisschen Licht, um im dunklen Pfälzer Wald zu sehen wo man hinfährt oder -fällt. Ich habe mich nach langem Überlegen &#8211; so etwa seit der Bestätigung des Startplatzes -  für eine Hellena 2.5 plus von <a href="http://out-led.de/" target="_blank">Out-Led</a> entschieden.<span id="more-874"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Gründe für den Kauf</strong></p>
<p>Ausschlaggebend für die Hellena war zum einen der günstige Preis. Ich habe das Set mit zwei mittleren Akkus geordert und für zehn Stunden Licht etwa soviel bezahlt wie für eine Lupine Tesla mit Akku für drei Stunden. Es werden Standard-Camcorder-Akkus verwendet, so dass Ersatz und Aufrüstung erheblich billiger sind als bei der Konkurrenz.</p>
<p>Der zweite Kaufgrund war die Tatsache, dass die Lampe im Saarland hergestellt wird. Sollte ich mal Support brauchen, bin ich in einer Stunde per Bike beim Hersteller. Da kann natürlich kein anderes Fabrikat mithalten.</p>
<p><strong>Lieferumfang</strong></p>
<p>Im Set enthalten sind Lampenkopf, Helmhalter, Akku-Schale mit Verkabelung und Schaltereinheit, Akku und ein Ladegerät für 230V und 12V. Das Set lässt sich natürlich auch mit anderen Akku-Konfigurationen bestellen, wenn der 2400mAh-Akku zu klein ist. Alle Teile können auch einzeln nachgekauft werden. Optinonal ist noch eine Streuscheibe für 14° statt des serienmäßigen 4°-Spots erhältlich, die ich gleich mal mitgeordert habe.</p>
<p><strong>Montage</strong></p>
<p>Der Helmhalter aus Edelstahlblech wird mit einem Klettband am Helm befestigt und durch Verbiegen der Lampenkopfaufnahme im Winkel justiert. Dazu bedarf es schon etwas Kraft, denn das Blech ist ziemlich stabil. Ich habe daher den Halter zusätzlich mit Kabelbindern verzurrt, weil die mittleren Streben meines Helms recht schmal sind und der Halter deswegen nicht mit voller Breite aufliegt. Da ich nach der neuneinhalbstündigen Testfahrt die richtige Einstellung gefunden habe, wird für den Normalbetrieb im Winter das Klettband ausreichend sein.</p>
<p>Der Akku muss einigermaßen geschützt transportiert werden, da er im Gegensatz zum Schalter und Lampenkopf nicht spritzwassergeschützt ist. Ich habe ihn in die oberste Tasche meines <a href="http://www.bike-components.de/products/info/p20838_Lobo-Rucksack-Modell-2010.html" target="_blank">Camelbak Lobo</a> gestopft und die beiden Kabel durch die Kopfhörer-Öffnung gelegt. Den Schalter habe ich mit einem Kabelbinder am Schultergurt des Rucksacks befestigt.</p>
<p><strong>Funktionen</strong></p>
<p>Die plus-Version hat die drei Modi Tagfahrlicht, 50% und 100%, durch die man mit dem Schalter nacheinander durchschaltet. Zusätzlich haben alle Versionen noch eine SOS-Funktion oder alternativ auf Wunsch das alpine Notsignal. Der Schalter ist dank Beleuchtung gut zu finden. Wechselt die Farbe von grün nach rot, bleiben noch etwa 20 Minuten Akku-Kapazität bei voller Leistung.</p>
<p><strong>Auf dem Trail</strong></p>
<p>Die Streuscheibe habe ich gar nicht mehr getestet, weil mir der schmale helle Spot schon sehr gut gefallen hat. Mit Ausleuchtungsbildern und Tests in der Ulbricht-Kugel sollen sich die Lampenfetischisten rumschlagen, ich möchte nur festhalten dass ich in jeder Situation genug Licht hatte. Bergab hätte ich auch mit mehr Licht nicht schneller fahren können.</p>
<p>Der Lampenkopf wiegt mit Halter irgendwas knapp über 100g, was sich als akzeptabel herausgestellt hat. Trotz mangelnder Gewöhnung hat meine Nackenmuskulatur das Zusatzgewicht gut verkraftet.</p>
<p>Bei der moderaten Außentemperatur von rund 15° C war die Lampe trotz Dauerbetrieb höchstens lauwarm. Wie es sich ohne Fahrtwind verhält, habe ich nicht getestet, aber ein Überhitzen verhindert die standesgemäße Elektronik natürlich.</p>
<p>Auch der zwischenzeitliche Regen, der kurzzeitig deutlich stärker als &#8220;Spritzwasser&#8221; war, hat keine Ausfälle zur Folge gehabt.</p>
<p><strong>Akku-Laufzeit</strong></p>
<p>Den ersten Akku bin ich etwa 30 Minuten auf Tagfahrlicht und 4 Stunden auf 100% gefahren, den zweiten 10 Minuten auf 50% und 4:50 Stunden auf 100%. Die rote LED war da immer noch nicht an. Also kann man davon ausgehen, dass die vom Hersteller angegebene Laufzeit von 5 Stunden locker erreicht wird, zumal beide Akkus nagelneu und untrainiert waren.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wer eine Lampe mit hoher Verarbeitungsqualität, viel Licht und langer Akku-Laufzeit sucht, ohne dafür Lupine-Preise zahlen zu müssen, wird bei Out-Led fündig. Das Verhältnis von Preis, Leistung und Gewicht stimmt einfach.</p>
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		<title>Individualismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 18:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>crazyeddie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Spark]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; treibt bisweilen seltsame Blüten, aber wenn das Gerät die Möglichkeiten schon bietet, muss ich das doch auch nutzen, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; treibt bisweilen seltsame Blüten, aber wenn das Gerät die Möglichkeiten schon bietet, muss ich das doch auch nutzen, oder?</p>
<p><a class="highslide img_2" href="http://www.crazyeddie.de/wp-content/uploads/2010/04/Polar-Detail-klein.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-medium wp-image-708" title="Polar Detail klein" src="http://www.crazyeddie.de/wp-content/uploads/2010/04/Polar-Detail-klein-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.crazyeddie.de%2Fbike%2Findividualismus%2F&amp;title=Individualismus%26%238230%3B" id="wpa2a_4">Teilen / Speichern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Test: Park Tool TM 1</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 16:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>crazyeddie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Zubehör]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Park Tool liest, weiß sofort: Es geht um hochwertige Werkzeuge. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit einem Exemplar schildern, das man vermutlich recht selten in privaten Werkstätten findet: Ein Messgerät für die Vorspannkraft der Speichen. Nach einigen Laufrädern, die &#8230; <a href="http://www.crazyeddie.de/bike/test-park-tool-tm-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Park Tool liest, weiß sofort: Es geht um hochwertige Werkzeuge. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit einem Exemplar schildern, das man vermutlich recht selten in privaten Werkstätten findet: Ein Messgerät für die Vorspannkraft der Speichen.<span id="more-123"></span></p>
<p>Nach einigen Laufrädern, die ich auf eine neue Felge umgespeicht habe, baue ich seit dem Extralite meine Laufräder komplett selbst. Natürlich kommt man nicht auf riesige Zahlen, wenn man nur für sich selbst und im Freundeskreis einspeicht: Gerade mal 5 Laufradsätze habe ich seither neu eingespeicht, und über deren Qualität ließe sich streiten. Sinn dieses Tests ist es daher, herauszufinden ob ein Messgerät wie das TM 1 dabei hilft, bessere Laufräder zu bauen und für wen er sich lohnt.</p>
<p><strong><ins>Theorie</ins></strong></p>
<p>Ein gutes Laufrad zeichnet sich nicht bloß dadurch aus, dass sein Rundlauf besonders gut ist. Dauerhaft rund bleibt ein Laufrad erst dann, wenn es eine besonders gleichmäßige Speichenspannung besitzt. Natürlich muss auch die Höhe der Spannung richtig dosiert sein &#8211; ist sie zu niedrig, kann die Speiche in der Druckphase Spiel im Nabenflansch bekommen, was den Speichenkopf recht schnell tötet, ist sie zu hoch, können Nabenflansch, Nippel oder Felge Schaden nehmen, insbesondere wenn es sich um Leichtbauteile handelt. Auch das Fahrverhalten hängt über die Steifigkeit mit der Speichenspannung zusammen. Ein Messgerät soll helfen, ein Laufrad mit korrekter und homogen verteilter Speichenspannung aufzubauen.</p>
<p><strong><ins>Preis</ins></strong></p>
<p>Die UVP beträgt 99,95€, allerdings findet man das Tensiometer auch schon ab etwa 85€ in deutschen und ab 60$ in amerikanischen Online-Shops. In letzterem Fall muss man aber die Gesamtkosten individuell berechnen, weil weitaus höhere Versandkosten und unter Umständen Zoll und Mehrwersteuer fällig werden &#8211; ob sich das dann noch lohnt, muss jeder für sich selbst ausrechnen.</p>
<p><strong><ins>Lieferumfang</ins></strong></p>
<p>Das Park Tool TM 1 kommt im stabilen Pappkarton mit Bedienungsanleitung und einer Tabelle, um den Anzeige-Wert in Abhängigkeit von der Speichendicke in eine Vorspannkraft umzurechnen. Die Tabelle ist aus dickem Papier und in Folie eingeschweißt, damit man die typischen Spuren des Werkstattalltags einfach abwischen kann. Leider fehlt in der Auflistung diverser runder und flacher Speichen ein wichtiges Maß, nämlich die 2,3mm x 0,9mm der aktuellen Aerospeichen wie DT Aerolite und Sapim CX-Ray.</p>
<p><strong><ins>Handhabung</ins></strong></p>
<p>Die Handhabung ist simpel und selbsterklärend: Man drückt die Feder des Messgerätes über den Handgriff zusammen und legt es an die Speiche an. Wenn man dann den Handgriff loslässt, wird die Speiche durch die Federkraft verbogen und man kann den Wert für die Spannung ablesen. Das sieht dann etwa so aus:</p>
<p><img src="../../opn/cache/egallery_1203629226/service/test/ParkToolMT1.jpg" alt="" /></p>
<p>Misst man zweimal hintereinander, offenbart sich gleich ein grundsätzliches Problem: Die Abweichung zwischen zwei Messungen beträgt gern mal einen halben Skalenteiler. Die Kennlinie der Feder scheint auch nicht linear zu sein, das heißt ein Unterschied von einem Skalenteiler bedeutet bei weich und hart gespannten Speichen etwas völlig anderes. Eine Abweichung von etwas unter einem Skalenteiler habe ich beim Testlaufradsatz hinbekommen, während der Referenzlaufradsatz, den ich nur nach Gefühl aufgebaut hatte, bei etwa gleicher Speichenspannung um etwas mehr als zwei Skalenteiler streute.</p>
<p><strong><ins>Fazit</ins></strong></p>
<p>Wer schon etwas Erfahrung beim Zentrieren gesammelt hat und nun selbst anfangen möchte einzuspeichen, ist mit dem Park Tool TM 1 gut bedient. Ich selbst werde ihn weiterhin benutzen, weil ich zu selten Laufräder baue, um die Speichenspannung nach Gefühl so homogen einzustellen. Sehr erfahrene Einspeicher schaffen eventuell nach Gefühl ein besseres Ergebnis als mit dem TM 1 oder bedienen sich der weitaus teureren Geräte von DT.</p>
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		<title>Test: Polar CS 600 mit Power Output Sensor</title>
		<link>http://www.crazyeddie.de/bike/test-polar-cs-600/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 16:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>crazyeddie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Race]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Zubehör]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mein S 725 in die Jahre gekommen ist und dringend zum Service muss, habe ich eine günstige Gelegenheit genutzt und mir einen Polar CS 600 mit Power Output Sensor (Leistungsmesser) gekauft. Ich will in meinem Test nicht alle Funktionen &#8230; <a href="http://www.crazyeddie.de/bike/test-polar-cs-600/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mein S 725 in die Jahre gekommen ist und dringend zum Service muss, habe ich eine günstige Gelegenheit genutzt und mir einen <a href="http://www.polar-deutschland.de/2_produkte/4_cs/cs_600.html" target="_blank">Polar CS 600</a> mit Power Output Sensor (Leistungsmesser) gekauft. Ich will in meinem Test nicht alle Funktionen aufzählen und beschreiben, dazu habe ich ja den Link angegeben. Vielmehr geht es mir um die Dinge, von denen man zwischen den vielen schönen englischen Begriffen nichts liest.<span id="more-117"></span></p>
<p><strong><ins>Lieferumfang</ins></strong></p>
<p>Neben dem Computer samt Lenkerhalterung enthält das Set einen Geschwindigkeitssensor, den kombinierten Leistungs- und Trittfrequenzsensor, einen WearLink-Brustgurt, die Software Polar ProTrainer sowie Anleitungen und Montagematerial.</p>
<p><strong><ins>Erste Schritte</ins></strong></p>
<p>Nachdem man den Computer aus dem Tiefschlaf geweckt hat, will er erstmal mit Daten gefüttert werden, was dank des Volltext-Menüs mit wählbarer Sprache kein Problem darstellt. Unter anderem lässt sich für jedes der drei Räder getrennt einstellen, welche Sensoren verwendet werden (Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Leistung) und ob die Auto-Start/Stopp-Funktion aktiviert ist oder nicht. Ich vergesse öfters das Anhalten oder Starten der Trainingseinheit an roten Ampeln usw., deswegen habe ich diese Funktion beim S 725 immer vermisst. Noch schneller und detaillierter geht das Einstellen mit der Polar ProTrainer Software am PC, wofür man allerdings eine Infrarot-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem CS 600 besitzen muss (nicht mitgeliefert). Hier lassen sich zum Beispiel Kilometerstände und die Zusammenstellungen der bis zu 6 Anzeigemodi einstellen &#8211; ebenfalls für jedes Rad individuell. Auch kann man sich ein eigenes Logo erstellen, das im Ruhemodus angezeigt wird.</p>
<p><strong><ins>Montage</ins></strong></p>
<p>Benutzt man nur den Computer und den Geschwindigkeitssensor, so ist die Montage schnell beendet: Der Halter des Computers kann wahlweise an Vorbau oder Lenker montiert werden und wird wie der Geschwindigkeitssensor mit Kabelbindern festgezurrt. Gummi-Unterlagen schützen Lenker und Gabel. Etwas aufwändiger gestaltet sich das Anbringen des Leistungsmessers. Neben dem Ausmessen der erforderlichen Daten (Kettenlänge, Kettengewicht, Kettenstrebenlänge) muss eine Markierung am Sensor für Kettendehnung und Trittfrequenz genau in der Mitte der Kettenstrebe sitzen und der Sensor für die Kettengeschwindigkeit muss mittels einer speziellen Schaltröllchenschraube am Schaltwerk befestigt werden. Drei dieser Schrauben für verschiedene Schaltwerke von Shimano und Campagnolo werden mitgeliefert. Am SRAM SX-5 passte keine dieser Schrauben, so dass ich erst auf ein Shimano-Schaltwerk umbauen musste. Selbst auf der dünnen Kettenstrebe meines Stahlrahmens baut der Sensor sehr hoch, wodurch auf dem mittleren Blatt mit 32 Zähnen die kleinsten Ritzel nicht gefahren werden können, weil dann die Kette am Gehäuse des Sensors schleift. Laut Beschreibung ist der Leistungsmesser aber sowieso nur für den Straßenbetrieb ausgelegt, wo man von größeren Rennrad-Kettenblättern ausgehen kann.</p>
<p><strong><ins>Training</ins></strong></p>
<p>Sehr angenehm ist, dass man mit dem Druck auf den Startknopf nicht direkt die Trainingsaufzeichnung startet, sondern erst in ein Menü gelangt, das einen Schnellzugriff auf alle wichtigen Einstellungen bietet. Hier kann man das Rad und die Trainingseinheit auswählen, die Höhe kalibrieren sowie automatische Rundenzeiten aktivieren oder die Streckenlänge für die Berechnung der voraussichtlichen Ankunftszeit eingeben. Das spart Zeit gegenüber dem einzelnen Aufrufen dieser Funktionen über das herkömmliche Menü. Ansonsten verhält sich der CS 600 im Training im positiven Sinne unauffällig. Die Sensoren arbeiten zuverlässig und reagieren vom Gefühl her schneller als beim S 725, die Leistungsmessung liefert auch auf Kopfsteinpflaster noch realistische Werte. Die Tasten haben einen wesentlich definierteren, knackigeren Druckpunkt als beim bisherigen Topmodell. Das Display ist auf ein Maß gewachsen was man vor nicht all zu langer Zeit eher bei einem Handy erwartet hätte und dank einprägsamer Symbole sieht man direkt, welche Daten man gerade gezeigt bekommt. Gegenüber dem S 725 fallen ein paar Zusatzfunktionen wie die Anzeige von zwei Werten als Graphen (auszuwählen aus Herzfrequenz, Höhe, Leistung, Geschwindigkeit), die Anzeige der Steigung/des Gefälles in Grad und Prozent, die Vorausberechnung der Ankunftszeit nach Eingabe einer Streckenlänge und die Möglichkeit einer automatischen Rundenzeitspeicherung in bestimmten Streckenintervallen auf. Desweiteren lassen sich die Zielzonen des Trainings nicht nur in Herzfrequenz-, sondern auch in Leistungs- oder Trittfrequenzwerten eingeben. Solche Wahlmöglichkeiten bietet der CS 600 bei sehr vielen Funktionen, wodurch jeder die richtige Einstellung finden sollte.</p>
<p><strong><ins>Nach dem Training</ins></strong></p>
<p>Mittels Infrarotschnittstelle werden die Daten der Trainingseinheit auf den PC übertragen. Die Software Polar ProTrainer bietet ein Trainingstagebuch mit umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten inklusive diverser Diagramme. Zugegebenermaßen erkennt man auf dem Diagramm einer Trainingseinheit, auf dem Kurven für Herzfrequenz, Höhe, Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Leistung abgebildet sind, nicht mehr viel. Man kann allerdings einzelne Kurven der Übersichtlichkeit halber auch ausblenden. Hilfreich ist auch die Batteriestatusanzeige: Hier wird angezeigt, wie gut es um die Energieversorgung jedes gekoppelten Sensors und des Computers selbst steht.</p>
<p><strong><ins>Gewicht</ins></strong></p>
<p>Computer, Halter, Sensor, Magnet und Kabelbinder wiegen zusammen 61g. Die Gewichtsersparnis gegenüber dem S 725 beträgt damit etwa 39g. Ein optionaler Trittfrequenzsensor wiegt inklusive Befestigungsmaterial 15g. Den Leistungsmesser habe ich nicht gewogen, weil er am sowieso bleischweren Winterrad montiert ist.</p>
<p><strong><ins>Fazit</ins></strong></p>
<p>Um die Funktionsvielfalt des CS 600 in Verbindung mit dem Polar ProTrainer im Detail zu erörtern, müsste man wohl einen eigenen Blog einrichten. Diese Tatsache verbunden mit dem hohen Preis wird viele abschrecken, aber für Technikfreaks und Spielkinder wie mich, aber auch für Leistungssportler ist der CS 600 ein wohl konkurrenzloses Produkt. Er ist ein würdiger Nachfolger des S 725: Größeres Display und größerer Funktionsumfang bei geringerem Gewicht. Nur trainieren muss man immer noch selbst <img src='http://www.crazyeddie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><ins>Nachtrag</ins></strong></p>
<p>Polar preist die W.I.N.D.-Übertragungstechnik des CS 600 mit einer Frequenz von 2,4 GHz als besonders störungssicher an. Heute konnte ich mich davon überzeugen, dass dies keineswegs nur ein Marketing-Gag ist. An einer Bahnstrecke mit Oberleitung, an der bei meinem S 725 regelmäßig Puls- und Geschwindigkeitsanzeige verrückt spielten &#8211; obwohl, 230 Puls sind gar nichtmal so viel, wenn man 110km/h fährt <img src='http://www.crazyeddie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; rührte sich beim CS 600 nichts. Keiner der vier funkübertragenen Werte Puls, Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Leistung zeigte Abweichungen.</p>
<p>Auf Grund der Codierung und ist auch nicht zu erwarten, dass andere Pulsmesser in der Nähe Interferenzen verursachen. Was ich mangels Mitfahrern noch nicht testen konnte ist das Auftreten eines Phänomens, dass sich mit dem S 725 zeigte. Der funkte nämlich allen Nicht-Polar-Geräten kräftig dazwischen, so dass niemand mehr direkt neben mir fahren wollte.</p>
<p>Auch leise Kritik muss ich noch loswerden: Die Batterien der Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren lassen sich nicht tauschen. Angeblich sind aber 3.000 Fahrstunden kein Problem, da hätte ich also noch 10 Jahre dran <img src='http://www.crazyeddie.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Mal sehen, wie es in der Realität aussieht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.crazyeddie.de%2Fbike%2Ftest-polar-cs-600%2F&amp;title=Test%3A%20Polar%20CS%20600%20mit%20Power%20Output%20Sensor" id="wpa2a_8">Teilen / Speichern</a></p>]]></content:encoded>
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