Von aller Welt schon für tot erklärt, hat der Immer-noch-Handy-Marktführer-Nokia in den letzten Monaten an der nach Expertenmeinung wohl allerletzten Chance gearbeitet, auch im lukrativen Markt der Smartphones wieder Fuß zu fassen. Begleitet von der wohl aufwändigsten Werbekampagne für ein Nokia-Gerät inklusive der genau wie Symbian völlig veralteten Pamela Anderson verschob sich der Ausliefertermin immer weiter nach hinten, Prototypen wurden von selbsternannten Experten in Grund und Boden kritisiert und die Bild-Zeitung meinte gar zu wissen, dass Microsoft Nokia übernehmen würde. Man konnte also glauben, das nächste Desaster stünde an. Man konnte auch glauben, viele hätten sich genau darauf gefreut.

Nun ist das N8 als erstes Symbian^3-Smartphone seit gut zwei Wochen auf dem Markt. Wütende Berichte über Fehler in Hard- und Software wie z.B. beim N97 sind bisher ausgeblieben, die ersten Testberichte fallen positiv, aber ohne übertriebene Euphorie aus. Soweit so gut – der kritischste Tester ist aber meistens man selbst. Nachdem ich dieses Jahr bereits ein Samsung i9000 Galaxy S und ein Apple iPhone 4 32GB gekauft und beide jeweils nach drei Tagen enttäuscht wieder verkauft hatte, muss nun das N8 beweisen ob es in die Fußstapfen meines N95 8GB treten kann.

Da meine Kriterien völlig subjektiv sind und nicht unbedingt den Bedürfnissen der breiten Masse entsprechen, will ich gar nicht erst anfangen Punkte für jede Kategorie zu vergeben oder dergleichen. Ich kann mich eh nicht mehr an jedes Detail der Vergleichsobjekte erinnern, daher schreibe ich zu jedem Absatz nur ein paar Gedanken zu den beiden anderen Geräten. Außerdem muss ich einräumen, keinerlei Erfahrungen mit dem so oft kritisierten Symbian S60 5th zu haben. Einzelne von mir freudig erwähnte „neue“ Features könnten also durchaus schon eine Weile eingebaut sein.

Ausgepackt

Der Karton gibt sich spartanisch-stylisch in schlichtem Blau mit glänzenden Aufdrucken. Innen wird das edle Bild durch Einlagen aus billig wirkendem Plastik etwas getrübt. Neben dem Gerät, diversen Anleitungen und einem Headset finden sich ein herkömmliches Ladegerät mit 2mm-Ladestecker, ein USB-(Lade-)Kabel sowie zwei Adapter für USB und HDMI. Die Ovi Suite lässt sich direkt vom Handy installieren, eine CD liegt nicht bei.

Samsung und Apple verpacken einen Tick edler. Mangels Anschlussmöglichkeiten gibt es zu Galaxy S und iPhone auch kein derartiges Zubehör.

Angefasst

Der Aluminium-Körper mit den abgerundeten Seiten liegt sehr gut in der Hand, die Bedienelemente sind für Rechtshänder optimal zu erreichen. Wer sein Telefon lieber mit der linken Hand hält, wird den links angeordneten Menü-Button sicherlich nicht mögen. Insgesamt macht das N8 einen wertigen und stabilen Eindruck.

Das Galaxy S liegt trotz seiner Größe gut in der Hand und erstaunlicherweise reicht mein Daumen auch in die Ecken des riesigen 4″-Displays. Das iPhone 4 mit dem kantigen Metallrahmen fasst sich nicht annähernd so gut an, macht aber dafür den hochwertigeren Eindruck gegenüber dem Plastik-Koreaner.

Synchronisation und Verbindung mit dem PC

Für die Nutzung der diversen Ovi-Dienste fragt das Gerät beim ersten Anschalten nach den Account-Daten – ein Prozedere, an das man sich als Nokia-Nutzer in Zukunft gewöhnen muss. Danach wird dankbarerweise direkt der Import von Kontakten, Kalenderdaten und dergleichen von einem anderen Nokia-Gerät per Bluetooth angeboten. Das funktioniert mit dem N95 auch reibungslos, braucht aber je nach Umfang der Daten ein wenig Zeit. Eine erste Verbindung mit der Ovi Suite synchronisiert die Musik, liefert noch zwei Spiele nach und aktualisiert die Kartendaten der kostenlosen Navigationssoftware Ovi Maps. Was beim N95 noch Stunden dauerte, geht dank USB 2.0 jetzt endlich schneller. Bei Nichtgefallen ist man nicht zwingend auf die Ovi Suite angewiesen, man kann das Handy auch wie einen USB-Stick verwenden oder per Bluetooth auf seinen internen Speicher zugreifen. Unverzichtbar für mich ist ein SyncML-Client, um Kontakte und Kalender im Handy und in Thunderbird synchron zu halten. Nokia hat SyncML schon lange in seinen Geräten integriert, doch in neuster Fassung geschieht der Abgleich nach festgelegtem Zeitplan automatisch im Hintergrund.

Ob man sich nun mit einem Account an Google, Apple oder Nokia bindet, macht kaum einen Unterschied. Während Samsungs Kies eine Frechheit ist und das Anstöpseln per USB nach einer umständlichen Bestätigung am Handy verlangt, muss man Apples iTunes immerhin zugestehen, dass es funktioniert – es geht aber auch ab Werk nicht ohne. SyncML muss man bei beiden Betriebssystemen erst teuer nachrüsten, ein automatischer Abgleich ist trotzdem nicht drin. Zusätzlich hat das Synchronisieren unter Android einen Wust an doppelten Terminen erzeugt, die mühsam einzeln von Hand gelöscht werden mussten.

Einstellung und Individualisierung

Hatten beim N95 noch viele eher unwichtige Einstelloptionen ein eigenes Symbol im Menü, wurde Symbian^3 gestrafft und neu geordnet. Es wirkt insgesamt so, als hätten die Entwickler im Gegensatz zu früher beim Programmieren der Benutzeroberfläche mal miteinander geredet. Endlich lassen sich im Menü auch Ordner in der Hierarchie nach oben verschieben, was bei S60 3rd nur mit schmutzigen Tricks gelang. Löschen kann man systemeigene Ordner und Anwendungen weiterhin nicht. Immerhin lassen sich die vorinstallierten WebTV-Anwendungen entfernen. Die drei Startscreens lassen sich mit Widgets wie Email-Accounts, Twitter/Facebook-Updates, Schnellzugriffen auf Programme, Lesezeichen und Kontakte oder Kalendereinträgen füllen und jeweils mit einem eigenen Hintergrundbild versehen.

Der Samsung-Oberfläche kann man höchstens vorwerfen, dass man aus den zahlreich im Marketplace angebotenen Kalender-Widgets erst ein funktionierendes auswählen muss, aber immerhin geht es ohne Verrenkungen. Beim iPhone gibt es ab Werk gar keine Veränderungsmöglichkeit des Lockscreens, nach dem Jailbreak kann man immerhin mit einem kostenpflichtigen Programm die Termine ins Blickfeld holen.

Profile

Dass man unter Symbian diverse Profile einstellen kann, ist bekannt. Alles was tönt oder vibriert lässt sich hier für die unterschiedlichsten Gelegenheiten einstellen. Als kleines Extra kann man nun auch Profile nur für eine bestimmte Zeitdauer einstellen. Für mehr Spielereien rund um die Profile braucht man dennoch einen Profilmanager wie Best Profiles, das mir schon auf dem N95 gute Dienste geleistet hat. Klingel-, SMS- und Wecktöne schiebt man wie gewohnt über USB oder Bluetooth aufs Gerät, findet sie dann aber dank einer Suchfunktion in der Auswahlmaske sekundenschnell. Beim N95 musste man bei einer großen Musiksammlung hierfür mitunter ewig scrollen.

Profilmanager für Android und gejailbreaktes iOS gibt es viele, leider funktionieren sie nicht annähernd so wie ich mir das vorstelle, sprich wie Best Profiles. Ganz abgesehen davon ist es furchtbar umständlich, eigene Töne aufs iPhone zu bekommen .

Email

Leider ist ein GMX-Account zu ungewöhnlich für die automatische Konfiguration und man muss die Serveradressen manuell eingeben. Dafür ist das Abrufintervall auf erfreuliche 5 Minuten geschrumpft – das reicht mir als Push-Mail-Alternative. Wie schon mit Smart Connect auf dem N95 zeigt sich, dass Zugangspunkt-Prioritätslisten, bei Nokia „Ziele“ genannt, bei sehr schwachem WLAN-Empfang wie in meinem Zimmer dazu führen können, dass gar keine Emails mehr abgerufen werden. Glücklicherweise kann man mehrere Ziele definieren, also lasse ich bei meinem Email-Ziel mein privates WLAN als Zugangspunkt außen vor.

Kann man beim iPhone nur die Kopfzeilen der Emails herunterladen und Emails als gelesen markieren, ohne sie zu öffnen? Wenn ja, habe ich nie herausgefunden wie es geht, wenn nein, überrascht es mich auch nicht. Beim Thema automatischer Abruf hat das Samsung gänzlich versagt: Es ging trotz gutem Empfang bestenfalls mal bei einem Postfach automatisch, meistens aber einfach gar nicht – mit Rauchzeichen hätte man mich zuverlässiger erreicht.

Multitasking

Nichts neues unter Symbian ist das echte Multitasking. Man muss nicht lange überlegen oder ausprobieren, ein Programm läuft im Hintergrund ganz normal weiter. Der Taskmanager ist gelungen, man kann schnell zwischen Programmen wechseln oder sie beenden.

Akku-schonend mag es ja sein, was sich Android und iOS abhalten, aber durchschaut jemand was jetzt wirklich noch läuft, was abgeschaltet ist und was eingefroren? Beim Galaxy S dient der Taskmanager nur zum Wechseln zwischen Programmen (wenn sie denn noch geöffnet waren), beim iPhone 4 ist das Beenden von Anwendungen umständlich.

Apps und App-Store

Aus dem vorinstallierten Softwareangebot sticht natürlich die kostenlose weltweite Navigation hervor, die man am PC mit Karten befüllen kann und die somit unnötigen Traffic vermeidet. Der Ovi Store liefert noch keine so erschlagende Auswahl wie die Konkurrenz, aber in der vorhandenen findet man sich dank des neuen Clients gut zurecht und kostenlose Programme scheinen mir in der Überzahl zu sein. Einschlägige Foren oder Google helfen dabei, auch außerhalb des Stores tolle Programme zu finden. Der ein oder andere mag das umständlich finden, aber ich begrüße es dass Nokia Entwicklern die Wahl lässt und sie nicht in den Ovi Store zwingt. Übrigens laufen die meisten Programme für S60 5th auch unter Symbian^3.

Android Marketplace und Appstore mögen ja hunderttausende Apps bereitstellen, aber jetzt mal ehrlich: da ist so viel Scheiße dabei, das glaubt man gar nicht. Quantität statt Qualität – Ergebnis: Man braucht einfach ewig, bis man genau das findet was man sucht.  Bei Apple kommt noch der Umstand hinzu, dass man für einige interessante Apps den Jailbreak braucht und man dann noch einen zweiten Appstore durchsuchen muss.

Meine Lieblingsprogramme

BT Switch darf auf keinen Fall fehlen, um Bluetooth mit einem Knopfdruck an- oder auszuschalten. Das kleine Programm muss vor der Installation signiert werden, aber das funktioniert immer noch wie bisher. Als Multimessenger kommt Palringo zum Einsatz. Wirklich unersetzlich sind aber das oben schon erwähnte Best ProfilesPhone Remote Control und AFTrack. Best Profiles erlaubt es zum Beispiel, dass beim Starten meines Profils „Fernbedienung“ alle Töne für ungestörte Filme oder Präsentationen ab- sowie Bluetooth und Phone Remote Control eingeschaltet werden. Letzteres ist ein universelles Java-Fernbedienungsprogramm, das auf so ziemlich jede Anwendung angepasst werden kann. Es ist zwar nicht für Touchscreens gemacht, das N8 kann aber ein Steuerkreuz einblenden und damit bedient es sich genau wie auf meinem N95. AFTrack ist ein Programm für GPS-Tracking mit vielen Funktionen, das ich hier schon einmal erwähnt habe. Ich benutze es um Biketouren aufzuzeichnen und meinen Standort zu veröffentlichen. Die Besonderheit ist die freie Konfigurierbarkeit des Servers, an den die Standortdaten gesendet werden.

Das Zusammenspiel von Profilmanager und Fernbedienung konnten mir weder Android noch iOS ansatzweise bieten. Alles war deutlich unkomfortabler, nur auf bestimmte PC-Software ausgelegt oder funktionierte nicht über Bluetooth. Für AFTrack habe ich ebenfalls keine Alternative gefunden, Standortdaten wollte jedes Programm nur an eine bestimmte Website übermitteln. Java-Programme laufen im Übrigen zwar auf fast jedem Billig-Handy, aber nicht auf Android und iOS.

Fazit

Nun habe ich viel geschrieben und wie angekündigt habe ich keinerlei objektive Maßstäbe angelegt, sondern mich auf die für mich wichtigen vermeintlichen Kleinigkeiten konzentriert – dass das N8 eine HDMI-Schnittstelle besitzt und man USB-Sticks anschließen kann, habt Ihr ja sicher schon hundertmal irgendwo gelesen. Daher ist auch nur ein persönliches Fazit möglich: Ich bin endlich fündig geworden auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger, denn das N8 kann einfach alles besser, schneller, einfacher, übersichtlicher und vernetzter als das N95, ohne dabei auf einen der Punkte zu verzichten, die mir Symbian so sympathisch gemacht haben. Das konnten mir eben weder das Galaxy S noch das iPhone bieten. Wenn es Euch bezüglich „persönlicher Killerfeatures“ genauso geht wie mir und Ihr noch irgendwelche Fragen habt zu Funktionen, die nicht groß beworben werden oder in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind, schreibt einfach einen Kommentar.

20 Kommentare zu “Test: Nokia N8 – Gute N8, Android und iOS

  1. Hallo Eddie,

    ein schöner Bericht – auch ich bin ein Anhänger des N958GB und ich suche auch einen Nachfolger – das iPhone sehe ich als kritisch und Samsung – never. Eine Frage, gibt es noch eine „Lifeblog“ Applikation oder ist die komplett weg? Ich glaub ich muss das Telefon mir nun auch mal ansehen, nachdem ich so viel Gutes gelesen habe. Ein App Tipp von mir ist Gravity für Twitter, Facebook und Co.

    Grüße, Seb !

  2. Hallo Seb,

    Lifeblog ist nicht mehr dabei. Gab es das noch auf S60 5th?

    Von Gravity hab ich schon viel Gutes gelesen, aber ich probiere jetzt erstmal aus, ob mir der integrierte Client für FB und Twitter ausreicht.

    Grüße
    crazyeddie

  3. Vielen Dank! Ich warte mal ab, wie lange die Zufriedenheit bei Dir anhält, das N8 ist für mich auch ein heißer Kandidat, um mein gutes Stück abzulösen. Allerdings würde ich gerne noch eine Option haben, schnell Bilder auf meinem Blog vom Handy aus zu posten – beim N95 geht das über das alte „Lifeblog“.

    Grüße, Seb !

  4. zum bilder bloggen schau dir mal pixelpipe an (das integriert sich nahtlos ins n8) oder wordmobi.

  5. Ein wirklich schöner Bericht, auch ich plane vom N95 zum N8 zu wechseln, ich bin auch gerade dabei Samsungs Galaxy, Apples Iphone 4 und das N8 zu vergleichen. Ich denke, ich werde auch zum N8 wechseln, dafür habe ich auch schon relativ passende Tarife gefunden, die 02 flat, Festnetz flat und Internet flat für 29,90 anbieten, für das Iphone liegen derartige Tarife wesentlich höher, bei 02 kommt man noch mit 45 Euro davon, diese bieten anstelle von der Festnetz Flat eine sms flat an und 120 Freiminuten.

  6. Hallo Eddie,

    also in der S60 5th war es auch schon raus, soweit ich jetzt weiß. Aber jetzt nach ein paar Monaten – hat sich das N8 immer noch so gut bei Dir bewährt, oder gab es schon etwas Neues?

    Viele Grüße, Seb

  7. nichts neues, bin weiterhin sehr zufrieden. im januar soll ein großes firmware-update kommen, da bin ich schon gespannt drauf.

  8. Hallo,
    wirklich ein guter Bericht. Hatte vorher auch das N95 8GB. Habe mir jetzt auch das N8 geholt und es wirklich ein würdiger Nachfolger. Habe nur eine Frage: Hat schon jemand probiert mit dem N8 über WLAN zu telefonieren? Habe nämlich eine FritzBox und das N8 soll in der Lage sein eingehende Anrufe auf das Festnetz von der FritzBox anzunehmen, bzw Telefonate über die FritzBox zu tätigen. Wäre nett, wenn mir dazu mal jemand was schreiben könnte….

  9. sorry dass ich erst jetzt antworte, aber ich muss mich mit dem thema erst nochmal befassen. ich hatte voip mit einer fritzbox mit dem n95-2 mal am laufen, habs aber mit dem n8 noch nicht probiert. es war zugegeben auch eine blöde frickelei, soviel weiß ich noch. das kann aber auch daran liegen, dass es für meinen fall (1&1 mit freenet-benutzerdaten) keine vorlage gab, was man wo genau eingeben muss.

    in diesem threa steht eine anleitung und eine zweite ist verlinkt, vielleicht hilft dir das schon weiter:
    http://www.usp-forum.de/nokia-n8-forum/67395-n8-festnetz-mobilteil-fritzbox-verwenden.html?amp;goto=newpost

  10. Ganz toller Bericht. Habt ihr schon mal eine Route angelegt ? Habt ihr versucht sie wieder zu löschen ? Ich wäre dankbar für einen Tipp.
    Nochmals, danke für den SUPER Bericht

    1. hast du schon auf pr1.1 und ovi maps 3.06 geupdatet? ich hab irgendwann zwischenzeitlich mal eine route am pc in ovi maps im browser erstellt, mit den n8 synchronisiert und später wieder im browser gelöscht, das ging einwandfrei. irgendne andere route, die ich vermutlich ebenfalls im browser erstellt hatte, habe ich grade aufm n8 gelöscht. und zu guter letzt habe ich grade testweise auf dem n8 eine route angelegt und wieder gelöscht. scheint alles zu funktionieren!

  11. Hi,

    BT kannst du durch langen Druck auf die *-taste ein- und auschalten. Langer Druckauf # schaltet zwischen 2 Profilen um (bei mir allgemein und lautlos)

  12. bt switch hab ich im ersten homescreen und kann direkt drauftippen, muss also nicht erst auf „anrufen“ drücken und dann „*“ gedrückt halten. geht also mindestens 0,1s schneller 😉

    das umschalten zwischen dem ersten und zweiten profil in der liste per # hab ich auf dem n95 ab und an benutzt, aber auch hier ist es beim n8 eigentlich schneller einmal auf das profil zu tippen (sofern man das uhr/datum/profil-widget verwendet) und dann das gewünschte profil auszuwählen – insbesondere natürlich, wenn man mehrere profile häufiger benutzt.

  13. Eine Frage bezüglich dieses Handys: meine Freundin hat dieses Modell bei der letzten Vertragsverlängerung erhalten und regt sich immer wieder tierisch darüber auf. Der Grund ist, dass SMS nicht einzeln, sondern in einer Konversation abgelegt werden. Will sie dann eine unwichtige SMS löschen (und andere natürlich behalten), so wird dabei meist gleich die ganze Konversation vom Handy radiert – weshalb sie schon das ein oder andere mal Nachrichten verloren hat, die sie eigentlich hätte behalten wollen.
    Gibt es irgend eine Möglichkeit, diese Option auszuschalten dass komplette Konversationen gelöscht werden, oder gibt es eine Möglichkeit, bloss einzelne SMS zu löschen? Ich hab nun einige Seiten Google durchforstet und wurde einfach nicht fündig…

  14. dialoge generell abstellen kann man nicht, auch der papierkorb-button in einem dialog ist nicht verstellbar und bedeutet immer, dass der ganze dialog gelöscht wird.

    man kann aber natürlich einzelne sms über mitteilungen -> eingang oder mitteilungen -> gesendet löschen (antippen und halten, dann im popup-menü löschen wählen), dann verschwinden sie auch aus dem dialog mit dieser person.

    will man nur von zeit zu zeit mal aufräumen, bietet es sich an mit der ovi suite zu verbinden, dort auf mitteilungen -> alle mitteilungen auf n8 ->eingang (oder gesendet) zu gehen, alle unnötigen sms mit gedrückter strg-taste anzuklicken und dann mit der entf-taste zu löschen.

  15. Hallo Eddie,

    habe mich über Deinen Bericht riesig gefreut, weil er meine Entscheidung für das N8 bestätigt. Gerade vorgestern habe ich es bestellt. Es wird mein N95-1 ablösen. Habe vorher lange überlegt und massenhaft positive und negative Testberichte gelesen.

    Auch bei mir stand im Mittelpunkt der Kaufentscheidung, dass ich keine Verschlechterung gegenüber dem N95 akzeptiere. Das N8 schob sich mir gleich ins Blickfeld durch seinen FM-Transmitter. Den bietet einfach kein Handy der Konkurrenz und ich kann endlich in der Küche beim Frühstück das heruntergeladene Radio-Feature über das Küchenradio hören. Ausserdem gefielen mir die verbesserte Kamera und ganz besonders, dass die aufgenommenen Videos HD-Qualität einschließlich Stereo-Sound haben.

    Sicher gibt es einige Apps nicht, die ich gerne hätte (ich nutze in Hamburg täglich das Stadtrad, die App dafür ist sehr praktisch aber für Symbian gibt’s die leider nicht) doch das kann ich verschmerzen.

    Vielen Dank für Deine Mühe. Jetzt bin ich sicher, dass ich nicht enttäuscht werde.

    Schönen Gruß

    Manfred

  16. Hi , ich hab mir auch das N8 als nachfolger zum N95 2 geholt und bin auch hellaufbegeistert

    nun hab ich das neue Symbian Belle drauf geflasht und bin noch zufriedener

    dein test ist wie meine erwartungen zu einem Handy das alles können muss was ein Iphone nicht kann

    netter bericht der auch meiner meinung stimmig entspricht

    Sogar das „alte“ Garmin Mobile XT läuft 1A

    schöne gruße intro

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