17.4.1997 bis 17.4.2000 – Cannondale Super V 700

Nachdem so langsam alles am Wheeler zerbröselte, war es Zeit für den technischen Fortschritt: Ein Fully sollte es sein! Das ausgekuckte Centurion No Pogo erwies sich als bereits wenige Wochen nach der Eurobike 96 ausverkauft, und so begann eine Zeit des Tingelns von Fahrradhändler zu Fahrradhändler in der Gegend. Am Ende fiel die Wahl auf ein schwarzes Cannondale Super V 700, aufgepeppt mit einigen XT-Teilen und grundsolide aufgebaut. Für 3600 DM bekam ich immerhin noch 13,5 kg Material – kein Vergleich zu heute 😉

Mit diesem Bike fuhr ich auch schon meine ersten Rennen. Verlockend war da der Gedanke an eine Gewichtsersparnis – ein Laufradsatz mit Mavic 517, DT Comp, Alu-Nippeln und XT-Hinterradnabe wurde angeschafft. Die Krönung war aber die Vorderradnabe: eine Tune MIG 75! Man könnte sagen, so hat alles angefangen. Alterniv bietet sich natürlich auch das geflügelte Wort vom „Anfang vom Ende“ an…

Das Cannondale hatte in den drei Jahren schon 17.000 km zu erdulden, und außer den üblichen Verschleißteilen gingen auch ein Sattel, eine Felge, vier Freiläufe von Sachs, drei Ölpatronen der Headshok und einmal deren gesamte Nadellagerung drauf. Merke: Nicht nur Weihnachtsbäume können nadeln!

Glücklicherweise existieren vom Cannondale keinerlei Beweisfotos mehr.

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