So wenig ich auch daran zurückdenken mag, muss ich doch noch den Bericht zum Erbeskopf-Marathon nachliefern, um in Sachen Rennberichte vor St. Ingbert die beiden letzten Rennen in Thalfang und Freisen auch hier in Schriftform abgehakt zu haben.

Wirklich viel gibt es leider nicht zu erzählen. In einem Anfall von Übermut habe ich mich für die Langdistanz entschieden, um vor dem 12h-Rennen von Külsheim zu testen, ob ich überhaupt noch 6 Stunden auf dem Rad sitzen kann. Dass wir letzlich doch nicht in Külsheim an den Start gingen, hing unmittelbar mit dem Abschneiden beim Erbeskopf-Marathon zusammen.

Nachdem ich zum allerersten Mal einen Marathon wirklich vernünftig ruhig und langsam angefahren bin, lief es ziemlich rund und ich war guter Dinge, die 110km und 3000hm zu überstehen, obwohl schon zu Beginn einige steile Anstiege viele Körner kosteten. Nach etwa einer Stunde habe ich mir dann in einer eigentlich harmlosen Abfahrt an einem Stein den Hinterreifen leicht aufgeschlitzt. Die Milch konnte das Loch nicht mehr dichten, also musste ich einen Schlauch einziehen. Anderthalb Stunden später bin ich in einer Abfahrt auf ein Kaffeekränzchen aus 4 Mitteldistanzfahrern aufgefahren, die weder schneller fahren noch Platz machen wollten. Also musste ich ein bisschen weit außen am Wegesrand überholen, wo ziemlich viele Äste und Steine herumlagen und habe mir wie mit Ankündigung den zweiten Platten eingefahren. Ohne zweiten Ersatzschlauch und ohne weitere Motivation habe ich das Rennen dann beendet und bin mit dem Besenwagen ins Ziel zurück.

Nachdem auch noch Oli auf der Mitteldistanz einen unerklärlichen Einbruch hatte, haben wir noch vor Ort beschlossen, Külsheim abzublasen, haben noch den Nudelbon eingelöst (warum schmecken diese Nudeln eigentlich auf jedem Rennen gleich?) und sind dann von dannen gezogen, um nicht noch zig Bekannten über den Weg zu laufen und jedem erzählen zu müssen, wie es war.

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